Während ihres Aufenthalts in München im Rahmen der Munich Security Conference traf die Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Elisa Spiropali, mit dem Staatsminister für Europa, Gunther Krichbaum, zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Albanien und Deutschland im Dienste des europäischen Integrationsprozesses.
Bei dem Treffen wurde die Bedeutung der Fortführung des Erweiterungsprozesses als unersetzliche Investition – sowohl für die Beitrittskandidaten als auch für die EU selbst – unterstrichen.
‘In diesem Rahmen haben wir über eine sehr konkrete Agenda für die Fortsetzung des albanischen Beitrittsprozesses gesprochen, und zwar mit einem noch beschleunigteren Tempo’, erklärte Spiropali.
Die Unterstützung Deutschlands sei, so betonte sie, entscheidend gewesen und werde es auch weiterhin bleiben – für das Vorantreiben struktureller Reformen, die Stärkung demokratischer Institutionen und die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie für die Verwirklichung des Ziels, die technischen Verhandlungen bis 2027 abzuschließen.
‘Die Partnerschaft mit Deutschland stärkt diese Perspektive und macht das gemeinsame Ziel greifbarer: Albanien als Mitglied der Union und eine noch stärkere und sicherere europäische Familie’, unterstrich die Außenministerin.
Vollständiger Beitrag:
📍München – Während der Sicherheitskonferenz war es mir eine Freude, im ‘House of Germany’ Gunther Krichbaum, Staatsminister für Europa, zu treffen. Wir sprachen über die Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Albanien und Deutschland im Hinblick auf den europäischen Integrationsprozess.
Während des Treffens erörterten wir die grundlegende Bedeutung der Fortsetzung des Erweiterungsprozesses als eine unersetzliche Investition – sowohl für die Kandidatenländer als auch für die EU selbst. In diesem Zusammenhang besprachen wir eine sehr konkrete Agenda für die Fortführung des albanischen Beitrittsprozesses, mit einem noch beschleunigteren Tempo. Die Unterstützung Deutschlands war und bleibt entscheidend für das Voranbringen struktureller Reformen, die Stärkung demokratischer Institutionen und die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie für die Umsetzung unseres Ziels, die technischen Verhandlungen bis 2027 abzuschließen.
Der EU-Beitritt ist unser großes nationales Projekt, zugleich aber auch eine strategische Investition in die Stabilität und den Wohlstand der Region. Albanien bleibt diesem Prozess voll und ganz verpflichtet und hat dies durch mutige Reformen und die Transformation des Landes unter Beweis gestellt.
Während wir an einen leistungsbasierten Prozess glauben, der durch Arbeit und Ergebnisse verdient wird, erwarten wir zugleich von der EU, dass der Beitrittsprozess Albaniens und der gesamten Region glaubwürdig, vorhersehbar und zeitgerecht verläuft – zum gemeinsamen Wohl der Zukunft unseres gesamten Kontinents.
Die Partnerschaft mit Deutschland stärkt diese Perspektive und macht das gemeinsame Ziel greifbarer: Albanien als Mitglied der Union und eine noch stärkere und sicherere europäische Familie.



