Die Botschafterin Albaniens in Deutschland, Frau Adia Sakiqi, nahm am Forum für Kulturdiplomatie teil, in Potsdam, das vom Institute for Cultural Diplomacy organisiert wurde. Dort hielt sie eine Rede zum Thema “Die Förderung der Erweiterung der Europäischen Union durch Kulturdiplomatie“.
In ihrer Ansprache betonte Botschafterin Sakiqi, dass der Erweiterungsprozess der Europäischen Union nicht ausschließlich auf technische und institutionelle Aspekte wie Reformen oder Verhandlungskapitel beschränkt werden dürfe. Vielmehr müsse er als ein umfassender politischer, wirtschaftlicher und kultureller Prozess verstanden werden.
Mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Herausforderungen unterstrich Botschafterin Sakiqi, dass sich die Europäische Union in einem komplexen internationalen Umfeld befinde, in dem die Wahrung von Einheit und innerem Zusammenhalt von entscheidender Bedeutung sei. Sie hob hervor, dass die Stärke Europas in seinen gemeinsamen Werten, im Respekt vor Vielfalt und in der Fähigkeit liege, als vereinte “Wertegemeinschaft“ zu handeln. In diesem Zusammenhang würdigte sie die Rolle der Kultur- und Wirtschaftsdiplomatie als zentrale Instrumente zur Annäherung der Gesellschaften und zur Förderung des interkulturellen Verständnisses. Die EU-Erweiterung sei daher nicht nur ein technischer Prozess, sondern ein strategisches Projekt für die Stabilität und die Zukunft des europäischen Kontinents.



